SOS - Erste Hilfe bei Schimmelpilzschäden

Hier erfahren Sie alles, was Sie selber tun können

und wann es besser ist,

einen Sachverständigen hinzuzuziehen.

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Für eine schnelle und unkomplizierte Hilfe bei einem Schimmelpilzproblem wählen Sie bitte folgende Rufnummer:

0 64 22 - 89 82 37 0  innerhalb Deutschlands bzw. außerhalb Deutschlands:   00 49 64 22  - 89 82 37 0

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Schimmelpilzschäden sind keine Bagatellschäden. Erfahren Sie hier, was Sie als Betroffener tun können. Lassen Sie sich nicht verunsichern. Unternehmen Sie die richtigen Schritte und ersparen Sie sich unnütze Ausgaben.

 

Die Gesundheit ist Ihr wertvollstes Gut. Sie ist viel zu wichtig, um Kompromisse einzugehen. Fallen Sie nicht auf falsche Versprechungen herein, die Ihnen mehr Schaden zufügen können, als das sie Ihnen nützen und Ihr Geld verbrennen.

 

Wichtig: Es geht weder darum, Schimmelpilzproblematiken zu verharmlosen, noch unnötige Ängste zu schüren. In beiden Fällen sind die Betroffenen die Leidtragenden. Vielmehr ist ein verantwortungsvoller Umgang unter Berücksichtigung möglicher Risiken notwendig. Hierzu benötigen Sie solide Informationen und kompetente, erfahrene Partner.

 

Informieren Sie sich bitte anhand der folgenden Abschnitte über die richtige Vorgehensweise bei einem Schimmelpilzschaden. Wir geben  Ihnen wertvolle Tipps und Hinweise, was Sie alles in eigener Regie unternehmen können. Schritt für Schritt.

 

Und sollten Sie nicht weiterkommen, rufen Sie uns an: 0 64 22 - 89 82 37 0 oder schreiben Sie uns: schimmelhilfe@iam-europa.com. Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter.

 

Auch helfen wir Ihnen bei der Suche nach den besten Sachverständigen, qualifizierten Sanierungsunternehmen, die halten, was sie versprechen und den entsprechend versierten und engagierten Medizinern.

 

Es kommt darauf an, das Richtige zu tun. Sie können eine ganze Menge selbst machen. Erfahren Sie auch, wann es besser für Sie ist, einen Sachverständigen einzuschalten.

 

Nebenstehend finden Sie einge der wichtigsten Fragen bei Schimmelpilzbefall. - Einfach anklicken und informieren.

Wie erkenne ich einen Schimmelpilzbefall?

 

Ein Schimmelpilzschaden kann sichtbar oder "unsichtbar", d. h.  im Verborgenen wachsend, als verdeckter Schaden, auftreten.

 

Ein sichtbarer Befall macht sich meist durch dunkle Verfärbungen bemerkbar. Auch andere Farbtöne sind möglich. Ein Schimmelbefall kann weiß, gelb, rosa bis rot, grün, bläulich, braun bis tiefschwarz sein. Am häufigsten treten jedoch dunkle Verfärbungen auf.

 

Ein nicht sichtbarer (verdeckter) Befall kann sich durch geruchliche Auffälligkeiten bemerkbar machen. Meist handelt es sich um muffige, modrige Gerüche, die durch gasförmige Stoffwechselprodukte der Schimmelpilze hervorgerufen werden. So ist beispielsweise Geosmin für einen erdigen, muffigen Geruch ("Kellergeruch") verantwortlich.

 

Auch das Auftreten von bestimmten Krankheitssymptomen kann auf einen Schimmelpilzsschaden hinweisen. Meistens werden diese Symptome nicht mit einer Schimmelpilzbelastung in Verbindung gebracht. Um welche "typischen" Kranheitssymptome es sich handelt, erfahren Sie hier:

Wie erkenne ich gefährlichen Schimmel?

 

Kann ich gefährlichen Schimmel an der Farbe erkennen?

 

Häufig ist zu hören oder zu lesen, dass schwarzer Schimmel gefährlicher ist, als grüner oder weißer Schimmel. Stimmt das wirklich? Sagen die Farben tatsächlich etwas über die Gefährlichkeit eines Schimmelpilzes aus?

 

Um es kurz zu machen, die Antwort lautet "Nein!". Anhand der Farbe eines Schimmelpilzbefalls lassen sich definitiv keine Rückschlüsse auf gesundheitliche Risiken ziehen.

 

Aber Schwarzschimmel soll doch besonders gefährlich sein?

 

Da im Internet zum Thema "Schwarzschimmel" sehr viel Falsches und zum Teil auch Unsinniges verbreitet wird, haben wir diesem Thema einen eigenen Abschnitt gewidmet. Dorthin gelangen Sie durch Klicken auf den nachfolgenden Button.

Um die Frage "Wie erkenne ich gefährlichen Schimmel?" korrekt beantworten zu können, müssen wir uns zuerst Klarheit darüber verschaffen, was genau Schimmelpilze für uns Menschen wirklich gefährlich macht.

 

Wir richten unseren Blick zunächst auf die Material zerstörenden Eigenschaften von Schimmelpilzen.

Zugegebenermaßen ist es alles andere als schön, wenn Schimmelpilze liebgewonnene Kleidungsstücke, wertvolle Gemälde, historische Bücher oder unersetzbare Dokumente zerstören. Aber ist es tatsächlich das, was einen "gefährlichen" Schimmelpilz ausmacht?

 

Diese zerstörerischen Eigenschaften von Schimmelpilzen sind in der Tat große Ärgernisse für Betroffene. Manchmal lässt sich der bereits entstandene Schaden aufhalten und das betroffene Objekt vor weiterer Zerstörung retten. Aber oft ist der Befall bereits vor seiner Entdeckung so weit fortgeschritten, dass irreversible Schäden entstanden sind. Und immer ist die Kosten-Nutzen-Frage zu stellen, denn meist ist der finanzielle Aufwand zur Rettung befallener Gegenstände sehr hoch.

 

Wir sprechen davon, das Kunstsammlungen oder Bibliotheken durch Schimmel gefährdet sind. Und diese Formulierung unterstreicht einen Aspekt unserer Bedeutungsanalyse von "gefährlichem Schimmel": Material zerstörende Schimmelpilze gehören zur Kategorie "gefährlicher Schimmel".

 

Bevor wir aber unsere Betrachtungen fortsetzen, richten wir unser Augenmerk einmal kurz die Aufgaben von Schimmelpilzen in der Natur. Sie gehören, zusammen mit anderen Organismen, zu den sogenannten Destruenten. Sie bauen also Stoffe ab und übernehmen damit eine bedeutende Rolle im komplexen Zusammenspiel der Organismen in der Natur. Komplexe Stoffe, die überwiegend abgestorbenen organischen Materialien entstammen, werden in einfache Bestandteile zerlegt. Dadurch stehen diese anderen Organismen als Nahrungsgrundlage zur Verfügung.

 

Was in der freien Natur großen Sinn macht, wird vom Menschen nicht gerne gesehen. Denn spätestens wenn unser Eigentum durch Pilze gefährdet ist, hört der Spass auf. Dabei erfüllen die Schimmelpilze doch nur ihren ureignen Auftrag: Abbau. Und für die Pilze spielt es keine Rolle, ob es sich um feuchte Tapeten, Gipskartonplatten, teure Designer-Schuhe, wertvolle Gemälde etc. handelt.

 

Es gibt kaum einen Schimmelpilz, der nicht zum Abbau organischer Materialien befähigt wäre. Daher macht es wenig Sinn, quasi alle Schimmelpilze in die Kategorie "gefährliche Schimmelpilze" einordnen zu wollen.

 

Wir müssen daher den Begriff "gefährliche Schimmelpilze" weiter eingrenzen.

 

 Wirklich gefährlich für Mensch und Tier werden Schimmelpilze durch ihre gesundheitsgefährdenden Eigenschaften.

 

Leider sind viele Schimmelpilze dazu in der Lage, unsere Gesundheit zu gefährden. Eine große Anzahl an Schimmelpilzen kann bekanntermaßen Allergien auslösen, andere bilden toxische (= giftige) Substanzen, sogenannte Mykotoxine, und einige wenige sind in der Lage, Infektionen bei Mensch und Tier hervorzurufen. Und eine Menge an Schimmelpilzen kann gleich alles.

 

Der Gefährdungsgrad hängt allerdings von vielen Faktoren ab, unter anderem auch vom betroffenen Individuum selbst.

 

Mehr zu diesem spannenden Thema finden Sie hier:

Wie Sie aus den vorhergehenden Ausführungen entnehmen konnten, bedarf es einer differenzierten Betrachtung des Begriffes "gefährlicher Schimmel".

 

Unter dem Begriff "gefährlicher Schimmel" können sowohl nahezu alle Schimmelpilzarten zusammengefasst werden oder - sofern man eine weitere Eingrenzug vornimmt - lediglich die Schimmelpilzarten mit gesundheitsschädigender Relevanz.

 

Wenn von "gefährlichem Schimmel" die Rede ist, wird in der Regel stillschweigend von Schimmelpilzen mit gesundheitsschädigendem Potenzial ausgegangen.

 

Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass ansonsten "harmloser" Schimmel für manche Menschen durchaus gefährlich werden kann. weitergehende Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt "Krank durch Schimmelpilze".

 

Wir können nun die Frage "Wie erkenne ich gefährlichen Schimmel?" abschließend beantworten:

  • "gefährlicher Schimmel" lässt sich nicht an der Farbe, dem Geruch, Form o. ä. erkennen
  • nur durch eine präzise Laboranalyse lässt sich "gefährlicher Schimmel" nachweisen
  • unter bestimmten Vorrausetzungen kann "harmloser" Schimmel für manche Menschen zu "gefährlichem Schimmel" werden

 

Ist der Schimmel bei mir gefährlich?

 

Wie helfen Ihnen bei der Beantwortung dieser Frage. Schicken Sie uns dazu am besten gleich eine Probe ein. Das kann ein Stück befallener Tapete sein, ein befallenes Holzstück etc. - Warten Sie nicht. Handeln Sie jetzt und verschaffen Sie sich sofort Klarheit.

 

Hier ist unsere Anschrift:

 

IAM

Römerstrasse 6

D-35274 Kirchhain

 

Wir kümmern uns um die Auswertung Ihrer Probe in unserem Labor sofort nach deren Eingang. Sie erhalten von uns die Ergebnisse der Laboranalyse meist schon 1-2 Tage nach Probeneingang. Auf Wunsch schnellstmöglich per Email.

 

Gut zu wissen: Egal, ob wir nur einen oder mehrere Schimmelpilze finden - Sie zahlen nur den Preis für eine Probe und erhalten umfangreiche und detaillierte  Informationen zu allen nachgewiesenen Schimmelpilzen und den damit verbundenen möglichen gesundheitlichen Risiken.

 

Wir halten die Informationen immer auf dem aktuellen Stand. Sicher ist sicher.

 

So nehmen Sie Proben am besten:

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihre Schimmelproben einfach und sicher nehmen können.

 

 

So versenden Sie Ihre Proben am sichersten:

Und hier finden Sie Informationen zum sicheren Versand Ihrer wertvollen Proben.

 

 

Warum und wie entsteht Schimmel?

 

Es müssen mehrere Faktoren zusammenkommen, damit ein Schimmelpilzbefall enstehen kann.

Um welche Faktoren es sich hierbei handelt, werden wir im Folgenden Schritt für Schritt darstellen.

 

Bevor wir in die Details gehen, verschaffen wir uns einen Überblick über diese Faktoren anhand der nachfolgenden Aufstellung.

 

Entscheidende Faktoren für die Enstehung von Schimmel (Übersicht):

  • vitale Schimmelpilzsporen oder -bruchstücke
  • Feuchtigkeit
  • Nährstoffe
  • Temperatur
  • pH-Wert
  • Sauerstoff
  • Licht

 

Wie kommt nun ein Schimmelpilzbefall zustande?

 

Als erstes müssen Sporen oder zum Wachstum befähigte Bruchstücke des Pilzes vorhanden sein. Die Sporen müssen "vital" das heißt lebensfähig sein. Mit anderen Worten, sie müssen lebendig sein dadurch auskeimen und wachsen können. Schimmelpilzsporen können, je nach Beschaffenheit, kurzlebig oder sogar extrem langlebig sein. Das Spektrum reicht hier von wenigen Tagen bei besonders empfindlichen Sporen bis zu etlichen Jahren bei robusten Sporen. Manche Pilze bilden spezielle Überdauerungsformen aus, um ungünstige Perioden  überstehen zu können.

 

Anmerkung: Auch von abgestorbenen Sporen können gesundheitliche Risiken ausgehen! Mehr dazu im Abschnitt: "Krank durch Schimmelpilze".

 

Wo kommen eigentlich die Sporen bzw. Pilzbruchstücke her?

Die Pilzsporen können aus der umgebenden Luft stammen oder über kontaminierte Materialien in Innenräume eingeschleppt werden.

 

Auch Haus- und andere Tiere, wie z. B. Mäuse, Ratten und Insekten tragen zur Verbreitung von Pilzen bei. Selbst der Mensch transportiert über Kleidung, Haare und Haut Pilzsporen.

 

Im Falle von Wasserschäden ist es möglich, dass Pilzsporen zusammen mit dem Wasser eingetragen werden. Gleiches gilt für Pilzbruchstücke.

 

Wie geht es weiter?

Entscheidend ist nun, dass Wasser in ausreichender Menge ins Spiel kommt. Denn: Ohne Wasser kein Leben!!!

Jedem Schimmelpilzbefall - ohne Ausnahme - liegt eine Feuchteursache zugrunde.

 

Ohne Wasser kein Leben. Das dies auch für Schimmelpilze gilt, leuchtet ein. Die Feuchtigkeit muss allerdings über einen Zeitraum von mehreren Tagen vorhanden sein, damit die Pilz-Sporen auskeimen können und ein Pilzwachstum stattfinden kann.

 

Woher kommt das Wasser?

Es gibt viele Möglichkeiten, woher das Wasser für eine Schimmelbildung kommen kann.

Da gibt es zunächst einmal die Kondensationsfeuchte. Luft ist in der Lage Feuchtigkeit, d. h. Wasser, zu transportieren. Und wenn warme Luft auf kalte Oberflächen trifft, schlägt sich dort die Feuchtigkeit als Kondensat nieder. Beispiel: Kaltes Bier im Glas. Auf der kalten Glasoberfläche der Außenseite des Glases bildet sich ein Wasserfilm.

 

Kondensationsfeuchte kann vielerlei Ursachen haben. Immer sind im Vergleich zur umgebenden Luft geringere Oberflächentemperaturen von Bauteilen bzw. Gegenständen zur Entstehung der Kondensationsfeuchte erforderlich.

 

Dieser Vorgang ist hier bewusst sehr vereinfacht dargestellt und soll zunächst dazu dienen, sich einmal das Prinzip bewusst zu machen. Wir werden an anderer Stelle das Phänomen der Kondensation genauer beleuchten und uns die "Feinheiten" vor Augen führen..

 

Gerade in den Wintermonaten kann Kondensationsfeuchte eine große Rolle in Innenräumen spielen. Denn bei sinkenden Außentemperaturen offenbaren sich Schwachstellen in der Gebäudehülle. Von Wärmebrücken (manchmal auch als Kältebrücken bezeichnet) ist die Rede. Was passiert beispielsweise in Wandecken, deren Oberflächentemperaturen deutlich niedriger sind als die der umgebenden Wandbereiche?

 

Ja richtig, hier kann sich Kondensationsfeuchte als feiner Wasserfilm niederschlagen.Und das Fatale ist, dass dieser Feuchtefilm für unsere Augen unsichtbar (!) sein kann, bis...

 

...es zu einem Schimmelpilzwachstum mit sichtbaren Verfärbungen kommt!

 

Erinnern Sie sich noch an früher, als die Fensterscheiben die kältesten Oberflächen in Innenräumen bildeten? Das war lange vor der Energieeinsparungsverordnung. Was konnten Sie da in den kalten Wintermonaten beobachten? Richtig, es lief Wasser an den Fensterscheiben herab. Oft in großen Mengen. Täglich musste das Wasser, das sich auf der Fensterbank sammelte, entfernt werden. Und wenn es draußen einmal so richtig frostig kalt wurde, dann konnten sich auch schon einmal Eisblumen auf den Fensterscheiben bilden.

 

Dank unserer energieeffizienten Bauweise wachsen unsere Kinder eisblumenfrei auf und die hervorragenden Dämmeigenschaften moderner Fenster verlagern den Taupunkt von den Fensterglasoberflächen auf Schwachstellen im Mauerwerk.

 

In den Sommermonaten spielt die Kondensationsfeuchte eine große Rolle in Souterrainwohnungen und Kellerräumen. Warme Luft strömt von außen in die Räume ein und Kondensationsfeuchte kann sich nun an den kalten Wandoberflächen und Einrichtigungsgegenständen (!) niederschlagen. Bleibt der Feuchtefilm über mehrere Tage bestehen, kann sich Schimmel bilden.

 

Und je mehr kalte Kellerräume in den Sommermonaten gründlich mit warmer Außenluft gelüftet werden, um so größer ist der Feuchteeintrag. Die Folge hiervon ist ein rapides Ansteigen der Gefahr eines Schimmelpilzwachstums.

 

Wasser kann auch lange Zeit unbemerkt in Böden und Wände eindringen, wenn Undichtigkeiten  in wasserführenden Leitungen oder  in der Gebäudehülle bestehen.

 

Beispiel: Wasserabflussrohre von Duschen.

Meist wird ein Schaden erst dann bemerkt, wenn dieser bereits weit fortgeschritten ist. Mit jedem Duschbad kann bei bestehenden Undichtigkeiten im Abflussrohr eine geringe Menge Wasser im Verborgenen austreten. Dieses Wasser ermöglicht es, Mikroorganismen wie Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien - oder auch Holz zerstörenden Pilzen, sofern Holz verbaut wurde - zu existieren und ihr zerstörerisches Werk zu beginnen.

 

Eine wahre Geschichte mit Folgen - oder was Sie beim nächsten Vollbad unbedingt beachten sollten

Welche fatalen Folgen ein über lange Zeit unbemerkter Wasseraustritt haben kann, illustriert uns recht anschaulich folgende wahre Begebenheit. In einer Altbauwohnung in Berlin wurde nicht bemerkt, dass es Probleme im Bereich des Badenwannen-Abflussrohrs gab. Außerdem waren die Silikonabdichtungen am Badewannenrand in Teilbereichen schon gar nicht mehr vorhanden. Wasser konnte daher sowohl über die Undichtigkeiten des Abflussrohrs als auch über die undichten Silikonfugen in den Holzboden eindringen. Als die Dame des Hauses sich eines Tages ein Wannenbad eingelassen hatte, um nach einem arbeitsreichen Tag zu entspannen, wurde sie kurze Zeit später von einem ohrenbetäubenden Lärm aus ihrem Badezimmer in Angst und Schrecken versetzt. Sie war - Gott sei dank -gerade in der Küche, als dies passierte.  Sie traute sich kaum ins Bad. Als sie ihren ganzen Mut zusammenfasste und die Badezimmertüre öffnete, staunte sie nicht schlecht. Dort, wo sie ihre Badewanne vermutete, klaffte nun ein großes Loch im Boden. Die Badewanne selbst war durch den Boden durchgebrochen und eine Etage tiefer, im Badezimmer der Untermieterin, gelandet. Aus dem geplanten Badevergnügen wurde leider nichts.

Sie hatte dennoch Glück im Unglück - und dies gleich mehrfach. Glücklicherweise lag die Hausherrin zum Zeitpunkt des Schadensereignisses nicht in ihrer Badewanne und es hielt sich auch keiner in dem eine Etage tiefer liegenden Bad auf. Es ist gar nicht auszudenken, was alles hätte noch passieren können.

Gottseidank sind alle nochmal mit einem Schrecken davon gekommen - die Hausherrin zusätzlich mit einem finanziellen Schrecken, denn die Kosten für die Wiederherstellung waren nicht gerade unerheblich.

Was war passiert? Verantwortlich für diesen Schaden war ein Holz zerstörender Pilz: Serpula lacrymans - der Echte Hausschwamm. Lacrymans bedeutet übrigens "der Tränende". Dieses Attribut wurde nicht dazu verwendet, wie mach böse Zungen behaupten, um den Zustand des Betroffenen zu beschreiben, nachdem dieser mit einem Hausschwammschaden konfrontiert wurde. Lacrymans bezieht sich vielmehr auf die Eigenschaft des Hausschwamms, Flüssigkeitstropfen ("Tränen") absondern zu können.

Der Hausschwamm hatte im hier geschilderten Fall unbemerkt das Holz der Unterkonstruktion nach und nach abbauen können. Bis zu dem verhängnisvollen Tag...

 

Unbemerkte Wasserschäden können fatale Folge haben. Besonders dann, wenn diese längere Zeit unbemerkt bleiben.

 

Ein versteckter Wasserschaden mit daraus resultierendem mikrobiellem Befall kann sich durchaus über gesundheitliche Beschwerden bemerkbar machen. Sie wollen wissen, um welche Beschwerden es sich handelt? Das erfahren Sie hier,  im Abschnitt "Krank durch Schimmelpilze".

 

Die zuvor beschriebenen Möglichkeiten eines Wassereintritts beschreiben langsam fortschreitende, über längerere Zeiträume bestehende und größtenteils unbemerkt gebliebene Prozesse. Kennzeichnend hierfür sind relativ kleine, mehr oder weniger permanent eindringende Wassermengen, die sich im Laufe der Zeit zu bedeutender Größe akkumulieren können.

 

Wasser kann auch auf anderen Wegen in Baukonstruktionen eindringen: als plötzlich auftretendes massives und sichtbares Ereignis.

Hierzu gehören z. B. Überschwemmungen durch Hochwasser, Rohrbrüche u. ä.

 

Folgeschäden lassen sich vermeiden!!!!

 

In letztgenannten Fällen können durch rasches und zielgerichtetes Verhalten kapitalintensive Folgeschäden vermieden werden.

 

Nach einem plötzlichen Wassereintritt müssen Sie erster Linie eines tun: SCHNELL handeln! Und "schnell" bedeutet sehr schnell, sofort, unverzüglich.

 

Es geht darum, bevor ein mikrobielles Wachstum stattfinden kann, zu agieren und dafür Sorge zu tragen, dass das Wasser schnellstmöglich durch geeignete Maßnahmen entfernt wird. Ist erst einmal ein mikrobielles Wachstum zu verzeichnen, dann steigen die Kosten zur Schadensbeseitigung sehr schnell dramatisch an.

 

Ein Beispiel aus eigener leidvoller Erfahrung hierzu, wie es nicht ablaufen sollte. Vor einigen Jahren gab es in unserer Gegend heftige Stürme mit Starkregen. Die Dachziegel wurden angehoben und Regenwasser konnte in großen Mengen eindringen. Da sowohl die Dach- und Deckenkonstruktion des Mietshauses Schwachstellen aufwiesen, konnte das Wasser quasi ungebremst durch die Decke des Dachgeschosses in unsere Büroetage eindringen und dort gewaltigen Schaden anrichten. Das Schadensereignis geschah mitten in der Nacht. Mein damals noch kleiner Sohn unsanft aus dem Schlaf gerissen, da sein Kinderbettchen überflutet wurde. Unsere Privatwohnung lag damals zwischen Büro- und Laboretage. Mit vereinten Kräften haben meine Frau und ich zusammen mit unseren Nachbarn soviel wie möglich von dem weiter eindringenden Wasser aufgefangen und alles, was uns möglich war, trocken gewischt.

Am frühen Morgen habe ich dann sofort die Versicherung angerufen. Von dort erhielt ich die Mitteilung, dass diese in ca. 14 Tagen (!) einen Gutachter vorbei schicken will. Ich war einen Moment lang sprachlos. Als ich dann wegen Schimmelpilzrisiken nachfragte und mir dann noch anhören musste, dass ja so schnell nichts passieren würde, wurde ich noch etwas sprachloser. "So wird also das Vertrauen ahnungsloser Kunden missbraucht" - schoss es mir durch den Kopf.

Nach einer kurzen Vorstellung meiner beruflichen Schwerpunkte wurde der freundliche Sachbearbeiter der Versicherung am anderen Ende der Leitung zunehmend sprachloser. Am Ende des Gesprächs konnte ich noch am gleichen Tag den Gutachter und das Sanierungsunternehmen meiner Wahl mit der Begutachtung und der Beseitigung des Schadens beauftragen.

Zugegeben, mir war es aufgrund meiner fachlichen Ausrichtung und meiner absoluten Unnachgiebigkeit in diesem Fall ein Leichtes, meine Forderungen gegenüber der Versicherung durchzusetzen.

 

Wie auch Sie Ihre Forderungen durchsetzen können, zeige ich Ihnen an anderer Stelle.

 

Meine strikte Vorgehensweise war auch für die Versicherung von Vorteil, da durch das sehr schnelle und zielgerichtete Handeln kostenintensive Folgeschäden vermieden werden konnten.

 

Ab dem Moment, in dem ein akuter Feuchteeintrag erfolgt ist, läuft die Zeit. Erbarmungslos. Denn durch das Wasser werden die Mikroorganismen, inkl. Schimmelsporen, aktiviert und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

 

Wasser spielt die entscheidende Rolle bei der Entstehung eines Schimmelpilzschadens bzw. eines mikrobiellen Befalls. Das kann nicht oft genug betont werden.

 

Die Feuchte muss über mehrere Tage Bestand haben, damit ein Schimmelpilzwachstum erfolgen kann. Wie lange das ist, hängt von den einzelnen Schimmelpilzarten ab. Es gibt Schimmelpilze, die unter idealen Bedingungen sehr schnell wachsen können. Man kann fast zuschauen, so schnell geht das. Andere brauchen länger.

 

Viele Schimmelpilze produzieren bereits nach 1-2 Wochen Sporen. Was diese bedeutet, erfahren Sie weiter unten.

 

Manche Schimmelpilze brauchen relativ viel Wasser, um zu wachsen, wiederum andere kommen mit vergleichsweise wenig Wasser aus.

 

Was passiert, wenn Schimmelpilze kein Wasser finden?

Schimmelpilze können ungünstige Zeiten durch Ausbildung spezieller Überdauerungsformen unbeschadet überstehen. Da Schimmelpilze nahezu überall Nahrung finden, handelt es sich bei den ungünstigen Zeiten fast immer um Zeiten ohne Wasser, um Trockenperioden.

 

Diese Zeiträume können sehr lange sein. Auch Hausfäulepilze können lange ohne Wasser überleben. Vom Echten Hausschwamm wissen wir, dass er nach 20 Jahren Trockenheit wieder zum Leben erwachen konnte.

 

Selbst ganz gewöhnliche Sporen oder Bruchstücke von Pilzen können eine Zeit ohne Wasser überstehen. Wie lange diese Zeiten sind - von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren - hängt von der jeweiligen Pilzart und vom gebildeten Sporentyp ab.

 

Steht auf Dauer kein Wasser zur Verfügung, sterben die Pilzsporen und Bruchstücke ab. Trotz ausgeklügelter Überlebensstrategien stirbt auch die beste Überdauerungsform eines Tages ab. Nichts besteht ewig.

 

 

Was passiert, wenn Schimmelpilze und Wasser aufeinandertreffen?

Wenn nun intakte, vitale Schimmelpilzsporen und Wasser aufeinandertreffen und die Feuchte für mehrere Tage Bestand hat, dann erwachen die Sporen zum Leben.

 

Das Wasser bewirkt, dass Quellungsprozesse eingeleitet und Enzyme aktiviert werden. Die "Maschinerie" im Inneren der Sporen springt an und die zelleigenen Kraftwerke werden eingeschaltet. Es sind Nährstoffe in ausreichenden Mengen und speziellen Zusammensetzungen vorhanden, die genügend Anfangs-Energie bereitstellen. Diese ermöglichen es dem Pilz, erste Strukturen auszubilden, die eine Besiedlung der unmittelbaren Umgebung einleiten.

 

Sporen quellen, keimen aus, die Keimhyphe verlängert und verzweigt sich, das pilzliche Myzel entseht auf dem Substrat.

 

Der Pilz muss relativ schnell an Nährstoffe herankommen, denn er braucht ständig Energie und Material für das Wachstum. Ziel des Pilzes ist es, quasi die Gunst der Stunde, dass heisst, sämtliche Faktoren, die sein Wachstum ermöglichen, zu nutzen, um sich schnellstmöglich weiter fortpflanzen zu können.

 

Manche Pilze können unter optimalen Bedingungen sehr schnell wachsen und in kürzester Zeit Sporen in unglaublichen Mengen produzieren.

 

Die schnellsten Schimmelpilze schaffen es, innerhalb von drei bis vier Tagen vermehrungsfähige, d. h. reife Sporen auszubilden!

 

Das heisst: Sobald Wasser im Spiel ist, beginnt der Wettlauf mit der Zeit !!!

 

Daher gilt: Bitte handeln Sie bei einem akuten Wasserschaden sofort und verlieren Sie bitte keine Zeit !!!

 

Jeder Tag, den Sie verstreichen lassen, bedeutet für die Mikroorganismen einen gewaltigen Wachstumsvorsprung. Und sind erst einmal Sporen ausgebildet, dann steht der Besiedlung weiterer entfernter Bereiche nichts mehr im Wege. Auch wird mit der Ausbildung der Sporen eine andere Epoche eingeleitet, denn nun können diese über die Luft zu den Raumnutzern gelangen und bei empfindlichen Personen Symptome auslösen.

 

Auch werden mit dem Moment der Sporenfreisetzung die Maßnahmen zur Reinigung und Bekämpfung deutlich aufwändiger und damit spürbar teurer.

 

Woher bekommen Schimmelpilze ihre Nahrung?

Nahrung ist für Schimmelpilze quasi überall vorhanden. Schimmelpilze sind spezialisiert auf den Abbau organischer Substanzen. Hierbei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um hochkomplexe oder einfach aufgebaute Stoffe handelt. Schimmelpilze sind Abbau-Spezialisten.

 

In der freien Natur finden wir Schimmelpilze häufig auf abgestorbenen Pflanzenbestandteilen, wo sie die cellulosehaltigen Bestandteile abbauen. Cellulose ist ein hockomplexes Molekül und Bestandteil pflanzlicher Zellwände.

 

In Innenräumen ist für Schimmelpilze mehr als genug Nahrung vorhanden. Ob Tapete, Gipskartonwände, Teppiche, Holzweichfaserplatten, Farben und Lacke, Stoffe, Leder... - es gibt kaum eine Substanz, die nicht von Schimmelpilzen angegriffen werden könnte. 

 

Da die meisten Schimmelpilze auf den Abbau von Cellulose spezialisiert sind, sind in Innenräumen Schimmelpilze besonders häufig auf feuchten cellulosehaltigen Materialien anzutreffen. Vor allem Tapeten und die Kartonauflagen von Gipskartonplatten sind hier zu erwähnen.

 

Sogar auf Staubschichten auf ansonsten eher lebensfeindlichen alkalischen Putzen können Schimmelpilze wachsen. Hierbei verhalten sie sich besonders raffiniert.  Durch Produktion von Säuren verändern die Pilze das alkalische Milieu zu ihren Gunsten. Mehr hierzu im übernächsten Abschnitt, der sich mit dem pH-Wert befasst.

 

Voraussetzung für das Wachstum der Schimmelpilze ist, dass Feuchte, sprich Wasser, ins Spiel kommt. Ohne Wasser kein Leben. Wir hatten diesen grundlegenden Faktor bereits eingangs erwähnt. 

 

Nun kommen wir zu einem weiteren wichtigen Faktor, der das Wachstum von Schimmelpilzen in entscheidendem Maße beeinflust, der

Temperatur.

 

 

 

(wird fortgesetzt)

 

 

 

 

 

Sind Schimmelpilze schädlich für die Gesundheit?

 

Ja, definitiv. Es gibt eine ganze Reihe von Schimmelpilzen, die unsere Gesundheit schädigen können. Manche sogar gleich in mehrfacher Hinsicht.

 

Allerdings ist nicht jeder Schimmelpilz prinzipiell gesundheitsschädigend. Manchmal müssen bestimmte Faktoren aufeinandertreffen, damit ein Schimmelpilz unsere Gesundheit gefährden kann.

 

Schimmelpilze können:

  • Allergien auslösen
  • Vergiftungen bewirken
  • Infektionen hervorrufen
  •  

Zahlenmäßig stehen Allergien, die durch Schimmelpilze ausgelöst werden, an erster Stelle.

Vergiftungen durch Schimmelpilze sind seltener, aber vermutlich häufiger, als bislang angenommen wird.

Infektionen sind glücklicherweise selten, denn  Pilzinfektionen können sehr gefährlich werden, zumal wenn diese, nicht richtig erkannt bzw. unzureichend therapiert werden.

 

Merke: Selbst mit Allergien ist nicht zu spaßen, denn im schlimmsten Fall können sogar Allergien tödlich (!) enden.

 

 

- Toxine

- Asthma

- Immunschwäche (Krebs, HIV)

- Säuglinge, Kleinkinder

- Schwangere

Wer trägt bei Schimmelbildung die Verantwortung?

Wie Sie wahrscheinlich schon richtig vermutet haben, lässt sich diese Frage leider nicht so einfach beantworten. Vielmehr sind zu deren Beantwortung viele Faktoren zu berücksichtigen.

 

Häufig wird, gerade bei Mieter-Vermieter-Konflikten, ein falsches Lüftungsverhalten des Mieters ais Ursache für eine Schimmelpilzbildung unterstellt.

 

Und im umgekehrten Fall werden von Mietern häufig bauliche Mängel als Ursache von Schimmelpilzbefall dem Vermieter zur Last gelegt.

 

Was entspricht nun den tatsächlichen Gegebenheiten? Was ist für die Schimmelpilzbildung verantwortlich? Mehr noch: Wer ist für die Schimmelpilzbildung verantwortlich?

 

Bei allen denkbaren Varianten von Konflikten muss das Ziel immer sein, den Schimmel nachhaltig loszuwerden. 

 

 

- Neubauten

- Mieter

- Lüften

- Baumängel

Wer kann mir dabei helfen, den Schimmel loszuwerden?

Um einen Schimmelpilzbefall nachhaltig loszuwerden, benötigen Sie Spezialisten, die Sie mit Rat und Tat unterstützen.

 

Wir vermitteln Ihnen erfahrene und kompetente Sachverständige, Baubiologen, Sanierungsunternehmen, Gutachter, die Ihnen wirklich weiter helfen.

 

Sprechen Sie uns an. 

 

Wo finde ich einen sachkundigen Rechtsbeistand?

Sie brauchen Anwälte mit Spezialisierung auf Mietrecht, Baumängel, im Idealfall auch auf Schimmel.

 

Wenn Sie Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Anwalt benötigen, sprechen Sie uns bitte an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

 

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Sie sind von einer Schimmelpilzproblematik betroffen? Keine Panik! Wir helfen Ihnen! Lesen Sie sich in Ruhe unsere Broschüre  Die sieben wichtigsten Tipps bei Schimmelpilzbefall" durch. Sie erhalten einen Überblick über grundsätzliche Vorgehensweisen. Was können Sie selbst bereits tun? Was sollten Sie auf gar keinen Fall tun? Diese und weitere wichtige Fragen werden Ihnen durch die Lektüre beantwortet werden.

 

Nutzen Sie dazu bitte das untenstehende Kontaktformular. Wir werden Ihnen die kostenlose Broschüre in Kürze zusenden.